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Medizinische InformatikWeiterbildung

Die aktuelle Coronakrise hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, zuverlässige, vollständige und angemessene Informationen im Bereich der Gesundheit zu erfassen. Dafür ist es unabdingbar, die Kommunikationsbarriere zwischen Medizin und Informatik zu überwinden.

Gesundheitsinformationssysteme ermöglichen ortsunabhängig die rechtzeitige Bereitstellung von Informationen, um die Qualität des Informationsmanagements und der Entscheidungsfindung von Fachpersonal, Patienten und anderen Systemnutzern zu beschleunigen und zu verbessern. Sie dienen außerdem dazu, potenzielle Fehlerquellen auszuschließen und Verzögerungen erheblich zu reduzieren und unnötige Doppelarbeit beim Informationsmanagement zu vermeiden. Dies erfordert geeignete Technologien, die mit Systemen innerhalb einer Organisation sowie zwischen verschiedenen Organisationen interagieren können.

Grafik, Medizinische Informatik

Diese Ausgangslage erfordert Ausbildungsprogramme und Räume für den disziplinären Dialog, die darauf ausgerichtet sind, die Kompetenzen und Fähigkeiten von Fachpersonal, das mit Gesundheitssystemen arbeitet, zu erweitern, insbesondere in Bezug auf die Kenntnisse und die Verwaltung von Standards für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen. Durch die praxisnahe Ausbildung werden die Teilnehmer*innen auch in der Lage sein, sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Informationsmanagements im Gesundheitswesen zu stellen.

Die Universität Heidelberg führt über das HCLA und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medizinische Informatik und Telemedizin (CIMT) und der Medizinischen Fakultät der Universität Chile internationale Sommerschulen und Zertifikatskurse zur Spezialisierung von Fachleuten auf dem Gebiet der medizinischen Informatik durch.